Vier erlebnisreiche Tage am Bodensee
Schullandheim der Klassen 5a und 5b nach Friedrichshafen
In der Woche nach den Osterferien verbrachten die Klassen 5a und 5b gemeinsam mit Frau Bröhl, Herrn Erdogmus und Frau Kleinhenz vier abwechslungsreiche Tage in Friedrichshafen am wunderschönen Bodensee.
Neben den Aktivitäten, Tischtennis und Fussball, denen man auf dem Gelände der gastfreundlichen und gut ausgestatteten Jugendherberge nachgehen konnte, standen viele weitere außergewöhnliche Unternehmungen auf dem Programm:
Am Anreisetag führte uns Frau Stabero durch Friedrichshafen und informierte uns ausführlich über den Zeppelinbau und über die wichtigsten Persönlichkeiten und geschichtlichen Ereignisse der Stadt. Zum Abschluss der Führung gab es ein Stadtführungs-Quiz in der Schloß-Kirche. Bei diesem konnten sich die aufmerksamsten Kinder eine kleine süße Belohnung ergattern. Nebenbei ging Frau Stabero auch Fragen von neugierigen Kindern ein und erklärte anhand der Einrichtung der Kirche einige Unterschiede und Gemeinsamkeiten christlichen und muslimischen Glaubens.
Am zweiten Tag waren beide Klassen durch erlebnispädagogische Aufgaben herausgefordert, u.a. mit einem anstrengenden Wasser-Pipeline-Bau, bei dem alle kräftig mithalfen.
Am dritten Tag konnten wir nach einer langen, anstrengenden, aber auch lustigen Wanderung endlich den Affenberg besuchen! Dies war für alle Kinder sehr aufregend, denn sie durften die freilaufenden Berberaffen mit Popcorn füttern. Auch ängstliche SchülerInnen konnten hier ihre Ängste überwinden und den gut erzogenen Tieren etwas näher kommen.
Auf dem Rückweg nach Friedrichshafen erfuhren wir bei einem Besuch der Pfahlbauten in Uhldingen interessante Details über das naturnahe und anstrengende Leben der Menschen in der Steinzeit.
Um ein Haar hätten wir dann noch das Abendessen verpasst! Doch erfreulicherweise hatte das Personal der Jugendherberge Mitleid mit uns und tischte uns das schon abgeräumte Essen noch einmal auf. Puh!
Zum krönenden Abschluss des Tages machten wir bei Einbruch der Dunkelheit wir einen spannenden Fackellauf am nahegelegenen Ufer des Bodensees.
Am vorletzten Tag fuhr fast die gesamte Gruppe (eine Schülerin musste leider wegen Krankheit mit Herrn Erdogmus in der Jugendherberge bleiben) nach Bregenz ins nahe gelegene Nachbarland Österreich. Mit der Großraum-Gondel, ging's hinauf auf den 1064 Meter hohen Pfänder. Auf dem Gipfel angekommen bestaunten wir das eindrucksvolle Panorama auf den friedlich ruhende Bodensee. Manch ein Schüler bekam dabei sogar ein bißchen Höhenangst!
Der steile Abstieg war nicht ganz einfach: Die Füße und die Knie schmerzten schon bald, doch glücklicherweise erklärten sich nette Schüler dazu bereit, anderen zeitweise das Rucksacktragen abzunehmen und die Lehrerinnen trugen erschöpfte Kinder auf dem Rücken. Nach einer letzten Ausruh-Pause (inklusive Fuß- und Kniemassage) sind alle müde aber glücklich und stolz wieder im Tal angekommen.
Zur Belohnung für das Durchhaltevermögen gab es für alle ein leckeres Eis.
Mit der Fähre ging es bei herrlichem Sonnenschein (und viel Sonnencreme im Gesicht) schließlich wieder zurück nach Friedrichshafen.
Irgendwie ganz schnell war die Zeit in Friedrichshafen dann am Freitag Morgen vorbei. Ein intensives, bereicherndes und unvergessliches Erlebnis.


