Comenius ist ein Förderprogramm der Europäischen Gemeinschaft, das sich hauptsächlich an Schulen, aber auch an andere Bildungseinrichtungen wendet. Im Rahmen dieses Programmes werden die Bildungseinrichtungen finanziell aber auch mit „Know-How” dabei unterstützt, europäische Bildungsprojekte durchzuführen, die hauptsächlich dazu dienen sollen
die Europäische Zusammenarbeit zwischen schulischen Einrichtungen zu fördern
die Qualität der Ausbildung zu erhöhen
bessere Kenntnisse der Sprachen und Kulturen der Mitgliedstaaten zu fördern
Kontakte zwischen Schülern in der Europäischen Union zu fördern
die Mobilität des Lehrpersonals und der Schüler zu fördern
Comenius fördert bilaterale und multilaterale Partnerschaften, d.h. Partnerschaften zwischen zwei oder mehreren europäischen Ländern. Die BiL-Privatschule nimmt an einem multilateralen Bildungsprojekt teil, an dem außer unserer Schule noch fünf weitere Schulen aus der Türkei, Ungarn, Rumänien, Polen und Portugal teilnehmen.
Die Comenius Arbeitsgruppe wird aus Klassensprechern der Klassen 7-11 bestehen, welche das Schulparlament (SMV) der Schule bilden. Die aktiven Teilnehmer der Arbeitsgruppe werden, wenn möglich, an einer Reise zu einem Partnerland teilnehmen. In vier von fünf Partnerländern wird es Comenuis-Treffen geben. Am ersten Treffen in der Türkei werden nur die Lehrer teilnehmen, das es hauptsächlich um organisatorische Dinge gehen wird. Hier eine kurze Projektbeschreibung:
Projektbeschreibung „One Vote, One Thought “
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Für moderne Gesellschaften bedeutet das, dass er mit Menschen zusammen lebt, die verschiedene Gedanken, Glauben, Hautfarben und Geschlechter haben. Demokratie ermöglicht, dass diese Unterschiede in einem friedlichen Miteinander existieren.
In Europa leben Menschen aus verschiedenen Ländern mit verschiedenen Regierungssystemen; die Demokratie ist ihr gemeinsamer Nenner. Dank dem Projekt „One Vote, One Thought“ werden Schülerinnen und Schüler in Partnerschulen die Möglichkeit bekommen, verschiedene Demokratiekonzepte kennen zu lernen und sie mit den Anwendungsweisen in den Partnerländern zu vergleichen. An jeder Partnerschule sollen Wahlen stattfinden, durch die die Schulparlamente der einzelnen Schulen erstellt werden. Je nach Arbeits- und Zeitplan wird es Treffen in den Partnerländern geben. An diesen Treffen werden mitunter ein Mitglied jedes Schulparlaments und einige Lehrer teilnehmen. Diese werden das Comenius- Schülerparlament für diese Treffen erstellen.
Die Schülerinnen und Schüler in allen Partnerländern sollen multimediale Präsentationen, Broschüren und Alben über die Aufgaben und Aktionen erstellen, welche dann an den Treffen in den Partnerländern im Rahmen von Workshops präsentiert werden. Jede Zusammenkunft wird einen anderen thematischen Leitfaden haben, wie z.B. Freiheit, Gleichheit, etc.
Durch die Anwendung von aktiven Lernmethoden sollen die Schülerinnen und Schüler das demokratische System in ihre Schulen und ihr tägliches Leben integrieren, und durch den Austausch während der Treffen sollen sich die Lehrer über die verschiedenen Bildungssysteme, Kulturen, Regierungssysteme und Modelle der Demokratieerziehung an den Partnerschulen informieren und inspirieren können. Darüber hinaus werden notwendige Informationen mit Hilfe von CDs, DVDs und Alben ausgetauscht.
Das Ziel des Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler auf demokratische Systeme aufmerksam zu machen und sie dazu anzuregen, Konzepte wie Freiheit, Gleichheit, Unabhängigkeit, freie Meinungsäußerung und aktive Bürgerschaft zu verinnerlichen. Natürlich dient das Projekt auch dem kulturellen Austausch. Es soll zum Erlernen von Fremdsprachen ermutigen und zu langfristigeren Partnerschaften anregen.
Weitere Informationen gibt es auf den unten aufgeführten Websites.
http://www.lebenslanges-lernen.eu/comenius_2.html
http://www.kmk-pad.org/
Elefterios, Melike, Melissa und Mustafa in Portugal
Elefterios V. (7b)
„Die Fahrt nach Portugal fand ich anstrengend. Als wir ankamen, war ich jedoch richtig begeistert und aufgeregt. Wir haben viele Abenteuer erlebt. Aber mir hat immer Deutschland gefehlt. Das Essen war hier besonders lecker und die anderen Gruppen waren sehr freundlich.“
Melike S. (9a)
„Wir kamen oft mit den Schülern aus den anderen Ländern ins Gespräch und hatten auch viel Spaß dabei, wenn wir auch nicht perfekt Englisch. Wir haben hier gelernt, zu reden, uns auszudrücken. Wir haben hier gelernt, ohne genügend Vokabular auszukommen, wir mussten die Vokabeln einfach beschreiben. Wir haben fünf andere Kulturen kennen gelernt, die uns davor nie bewusst waren.“
Melissa B. (8a)
„Am ersten Tag war ich aufgeregt und war neugierig auf die anderen Gruppen und auf das, was uns erwartet. Ich war froh und begeistert, als wir am Strand waren. Beeindruckt vom Garten und irritiert vom Museum. Der Kontakt mit anderen Gruppen war schön und aufregend. Es hat viel Spaß gemacht, andere Leute kennenzulernen und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Alles in allem war ich glücklich mitgekommen zu sein.“
Mustafa C. (9a)
„Ich fand es hier sehr toll, denn wir haben viel erlebt und neue Orte kennen gelernt. Ich habe auch neue Menschen kennen gelernt, mit denen ich meinen Kontakt pflegen werde.“